Medienmitteilungen

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Eine Wasserspitzmaus
Stadtwildtiere Zürich
Die Wasserspitzmaus ist selten geworden in der Schweiz, weil ihr Lebensraum und ihre Nahrungsgrundlage, die Insekten, schwinden. Zum ersten Mal konnte der Insektenfresser im Rahmen des Projekts StadtWildTiere diesen Frühling in der Stadt Zürich nachgewiesen werden. Der Nachweis gelang in den aufgewerteten Lebensräumen in der Allmend Brunau dank dem Einsatz von speziellen Kleinsäuger-Fotofallenboxen.
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Fliegende Mückenfledermaus zwischen Blättern
Wilde Nachbarn Zug
Das Projekt Wilde Nachbarn Zug untersucht in diesem Jahr im Rahmen des Projekts «Fledermäuse im Siedlungsraum» die nächtlichen Flugakrobatinnen. Von vielen unbemerkt jagen sie besonders in den Sommermonaten am Abendhimmel nach Insekten und orientieren sich dabei mittels für das menschliche Ohr nicht hörbaren Ultraschallrufen. Mit der Hilfe von Freiwilligen soll erforscht werden, welche Fledermausarten im Siedlungsgebiet des Kantons vorkommen.
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Dachs auf einer Terrasse neben Blumentöpfen
Stadtwildtiere Schweiz
Das länderübergreifende Gemeinschaftsprojekt Projekt StadtWildTiere sammelt seit mehreren Jahren gemeinsam mit der Bevölkerung Wildtierbeobachtungen in Zürich, Berlin und Wien. Eine aktuelle Studie zu diesen Daten zeigt, dass die Arten in den Städten unterschiedlich häufig beobachtet werden und jede Stadt ihren eigenen Wildtier-Fussabdruck hat.
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Igel mit Löwenzahn im Maul
Stadtwildtiere Zürich
Immer weniger Igel in Schweizer Städten? Seit den 1990er Jahren galt der kleine Kulturfolger als weit verbreitet. Die Stadt ist aufgrund der Intensivierung der Landwirtschaft für Igel ein wichtiger Lebensraum geworden, aber auch in der Stadt scheint der Lebensraum knapp und die kleinen Stacheltiere seltener zu werden. Erfahrungen im Rahmen der Beobachtungsmeldeplattform stadtwildtiere.ch und Ergebnisse aus vergangenen Forschungsprojekten zeigen einen besorgniserregenden Rückgang der städtischen Igelpopulation um 40% und eine Abnahme der Verbreitung um 17%.
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Igel vor einer Gartenmauer
Wilde Nachbarn beider Basel
Vor einem Jahr startete das Projekt «Wilde Nachbarn beider Basel». Das Projekt hat zum Ziel, das Melden von Wildtierbeobachtungen durch die Bevölkerung zu vereinfachen und das Vorkommen sowie auch die Verbreitung von Wildtieren sichtbar zu machen. Dieses Jahr soll im Rahmen des Projekts in ausgewählten Gemeinden das Vorkommen von Igeln im Siedlungsraum untersucht werden. Hierfür werden Freiwillige gesucht.
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Igel schaut über einen Absatz
Wilde Nachbarn Zug
Das Projekt Wilde Nachbarn Zug fokussiert sich seit 1,5 Jahren im Rahmen des Projekts «Freie Bahn für Igel, Eichhörnchen & Co.» auf die Vernetzung für kleine Wildtiere. Der Siedlungsraum ist für kleine Wildtiere wie Igel, Eichhörnchen und Co. ein richtiges Labyrinth. Doch jede und jeder kann helfen, dies zu ändern.
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Die Veränderung des Blütenangebots über das Jahr
Stadtwildtiere Luzern
Trockenstress bei Blütenpflanzen, falsches Mähmanagement und eine einseitige Pflanzenwahl in Gärten und im öffentlichen Raum setzen Wildbienen und Schmetterlinge unter Druck. In Zeiten des Insektensterbens ist Nahrungsmangel durch fehlende Blüten ein weiteres Puzzlestück, welches das Artensterben vorantreibt. Eine angepasste Bepflanzung und eine gestaffelte Pflege von Wiesen und anderen Grünflächen könnten auch im Hochsommer die Lebensgrundlage für Insekten erhalten.
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Igel auf Strasse
Wilde Nachbarn Zimmerberg
Untersuchungen zeigen alarmierende Abnahmen von Igelpopulationen in Zürich. Das Projekt Wilde Nachbarn Zimmerberg möchte mit Beobachtungsmeldungen und Spurentunnel das Vorkommen der Igel in der Region Zimmerberg untersuchen. Interessierte Personen aus der Bevölkerung können mitforschen.
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Eichhörnchen schaut hinter Baum hervor.
Wilde Nachbarn beider Basel
Mitte Mai startete das Projekt «Wilde Nachbarn beider Basel». Ziel ist, das Melden von Wildtier-Beobachtungen durch die Bevölkerung zu vereinfachen und das Vorkommen und die Verbreitung von Wildtieren sichtbar zu machen.
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Hermelin schaut aus ausgehöhltem Baumstamm
Wilde Nachbarn Engiadina - Val Müstair
Wiesel sind aufgrund der starken Landschaftsveränderung unter Druck. Das Projekt Wilde Nachbarn Engiadina Val Müstair möchte das Vorkommen von Hermelin, Mauswiesel und der Unterart Zwergmauswiesel erforschen. Dabei ist die Mithilfe der Bevölkerung beim Melden von Beobachtungen oder beim Betreuen eines Spurentunnels gefragt.
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Schmetterling auf einer Baumscheibe in der Stadt.
Stadtwildtiere Luzern
Das Projekt „StadtWildBienen in Luzern“ wird in diesem Jahr fortgesetzt und möchte mit der Aktion „Stunde der Blütenbesucher“ Wildbienen in der Stadt erforschen. Forschen Sie mit und gewinnen Sie tolle Preise!
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Treppenstufen, die durch Backsteine verkürzt werden
Wilde Nachbarn Zug
Die Trägerschaft Wilde Nachbarn Zug lancierte im Mai 2022 das Projekt «Freie Bahn für Igel, Eichhörnchen & Co.». Mit der Unterstützung von Freiwilligen wurden im ganzen Kanton Zug wertvolle Daten über die Vernetzung von Gärten und Grünanlagen für Igel, Eichhörnchen und andere kleine Wildtiere gesammelt. Daraus konnten wichtige Erkenntnisse zur Förderung dieser Tierarten gewonnen werden.
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Das Hermelin macht "Männchen"
Wilde Nachbarn Uri
Wildtiere leben im Siedlungsraum Seite an Seite mit uns. Das Projekt Wilde Nachbarn Uri möchte unsere tierischen Nachbarn sichtbar machen und ruft zum Melden und Fotografieren der Wildtiere im Kanton Uri auf. Machen Sie mit beim Fotowettbewerb bis Ende März und gewinnen Sie tolle Preise!
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Gartenschläfer sitzt auf einem Balken in einer Hütte
Wilde Nachbarn Engiadina - Val Müstair
Der kleine Gartenschläfer und andere Kleinsäuger verabschieden sich bald in den Winterschlaf. Andere wie das Mauswiesel bleiben im Winter aktiv und gehen unter der Schneedecke auf die Jagd. Bevor sich die Tiere ins Winterquartier begeben oder sich vor allem unter dem Schnee aufhalten, lassen sie sich mit Glück und Geduld beobachten. Gartenschläfer, 2022 Tier des Jahres von Pro Natura, wurden im Sommer 2022 über einen Aufruf der Meldeplattform Wilde Nachbarn Engiadina Val Müstair gesucht: Erstaunlich viele Meldungen zeigen, wo die kleinen Schlafmäuse verbreitet sind. Auf die Spuren von Mauswiesel, Hermelin und Co. macht sich ein Projekt im Oberengadin.
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Das Hermelin macht "Männchen"
Wilde Nachbarn Uri
Wildtiere leben im Siedlungsraum Seite an Seite mit uns. Das Projekt Wilde Nachbarn Uri möchte unsere tierischen Nachbarn sichtbar machen und ruft zum Melden und Fotografieren der Wildtiere im Kanton Uri auf. Machen Sie mit beim Fotowettbewerb und gewinnen Sie tolle Preise!
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Haselmaus auf einem Ast
Wilde Nachbarn Thurgau
Wenn Nagetiere Haselnüsse anknabbern, hinterlassen ihre Zähne typische Spuren. Um der Haselmaus auf die Spur zu kommen, sammeln das Naturmuseum Thurgau und die anderen Partner des Projektes Wilde Nachbarn Thurgau benagte Haselnüsse und bitten dabei die Bevölkerung um Mithilfe.
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Igel schaut über einen Absatz
Wilde Nachbarn Zug
Die Trägerschaft Wilde Nachbarn Zug lanciert im Mai 2022 das Freiwilligenprojekt «Freie Bahn für Igel, Eichhörnchen & Co». Gesucht werden Natur- und Tierschutzinteressierte aus dem ganzen Kanton, die mithelfen, die Vernetzung unserer Gärten und Grünräume für Igel, Eichhörnchen und andere kleine Wildtiere aufzunehmen und zu verbessern.
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Feuersalamander auf Strasse
Stadtwildtiere Schweiz
Am 2. Mai startet das Projekt «Wilde Nachbarn Zimmerberg». Damit wird das Melden von Wildtier-Beobachtungen in der Region vereinfacht und das Vorkommen und die Verbreitung von Wildtieren wird sichtbar. Machen Sie mit und melden Sie Feuersalamander, Wasseramsel, Biber und Co.
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Eichhörnchen auf Moos
Wilde Nachbarn Thurgau
Haselmäuse sind Kleinsäuger und gehören wie der Siebenschläfer oder das Eichhörnchen zu einer vielfältigen aber wenig erforschten Säugetiergruppe. Das Projekt "Wilde Nachbarn Thurgau" möchte mit Hilfe der Bevölkerung mehr über die Verbreitung von Haselmaus und Co. erfahren. Hinter dem Projekt stehen das Naturmuseum, Pro Natura, Birdlife und der WWF Thurgau, die Thurgauische Naturforschende Gesellschaft sowie der Verein StadtNatur.
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Maske, Schwanzquaste, grosse Ohren: Der Gartenschläfer ist unverwechselbar.
Wilde Nachbarn Solothurn
Nach über 100 Jahren wurde im Kanton Solothurn erstmals wieder ein Gartenschläfer nachgewiesen. Das gibt Hoffnung und zeigt, dass das Tier des Jahres 2022 seinen Weg zurück in Gebiete finden kann, aus denen es verdrängt wurde.
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Eine Wiesenhummel an einer blauen Blüte
Stadtwildtiere Zürich
In der Stadt Zürich leben rund 120 Schmetterlings- und etwa 280 Wildbienenarten. Diese grosse Vielfalt gilt es zu entdecken und zu fördern – mit farbenprächtigen Blumenwiesen und strukturreichen Gärten. Das Projekt StadtWildTiere Zürich lanciert deshalb im April das Projekt «Schwalbenschwanz & Seidenbiene – Blütenbesucher in Zürich» und ruft die Stadtbevölkerung zum Mitmachen auf.
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wollbiene
Stadtwildtiere St.Gallen
In der Schweiz leben über 600 Wildbienenarten, viele davon auch mitten in der Stadt. Die fleissigen Insekten sind wichtig für die Bestäubung unserer Wild- und Kulturpflanzen. Das Projekt StadtWildTiere St.Gallen lanciert deshalb die Aktion «Wollbiene & Wiesenhummel – Wildbienen in der Stadt St.Gallen». Die Stadtbevölkerung ist aufgerufen, Beobachtungen von Wildbienen zu melden und mitzuforschen.
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Eine Erdkröte im Gras
Wilde Nachbarn Solothurn
Auf ihren Wanderungen vom Winterversteck zum Laichgewässer legen Erdkröten oft über einen Kilometer zurück und stossen dabei auf viele Hindernisse und Gefahren. Wissen über die Wanderrouten helfen, Erdkröten zu schützen. Melden Sie deshalb Ihre Erdkröten-Beobachtungen!
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Treppe mit Zwischenstufen
Stadtwildtiere St.Gallen
Im Rahmen des Projekts «StadtWildTiere St.Gallen» wurde im letzten Jahr zur Vernetzung von Gärten und Grünanlagen für Igel, Eichhörnchen und andere kleine Wildtiere aufgerufen. Igeldurchgänge wurden mit Plaketten markiert und Freiwillige kartierten 51 Flächen und 93 Strecken. Die Untersuchungen zeigen, dass im Siedlungsgebiet viele Barrieren für kleine Wildtiere bestehen. Zur Gestaltung von naturnahen Aussenräumen auf grösseren Liegenschaften wurde ein Leitfaden publiziert.
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Igeldurchlass bei einem Holzlattenzaun mit Lücke
Stadtwildtiere St.Gallen
Die Natur in der Stadt ist erstaunlich vielfältig. Für kleine Wildtiere ist es aber eine grosse Herausforderung sich im Siedlungsraum zurecht zu finden. Mauern und Zäune, steile Treppen und Absätze bilden Hindernisse und erschweren Igel, Eichhörnchen & Co. oft den Zugang zu gutem Lebensraum. Ein neuer Leitfaden für Hauswartungen, Facility Management und Liegenschaftsverwaltungen zeigt, wie vielfältige und stadtwildtierfreundliche Aussenräume entstehen.