Wiesenhummel
Bombus pratorum

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Die Wiesenhummel auf violetter Blüte
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Soziale Art. Die Wiesenhummel erwacht etwa Mitte März und sucht sich geeignete Nistplätze. Sie besucht diverse Frühlingspflanzen, um Nahrung zu sammeln. Sie ist nicht die erste Hummelart, die fliegt - denn die Dunkle Erdhummel (Bombus terrestris) kann man schon im Februar beobachten - aber sie ist die erste Hummelart, die ihre Kolonie gründet. Deshalb sieht man die ersten ausfliegenden Arbeiterinnen schon Anfang April. Der Wiesenhummelstaat ist aber kurzlebig, da die Jungköniginnen bereits Anfang Juni schlüpfen und sich mit den Männchen paaren. Die begatteten Jungköniginnen sind danach noch bis Ende Juli aktiv mit Blütenbesuchen beschäftigt. Schon Anfang August suchen sie jedoch ihr Winterquartier auf. Nistet meist oberirdisch in Mauern und Grasbüscheln, unter Gebüsch und in Hecken, in Eichhörnchenkobeln, in Vogelnestern und Vogelnistkästen, in Gebäuden (unter dem Dach) und in Hummelnistkästen, selten unterirdisch in Mäusenestern. Besucht zahlreiche verschiedene Blüten. 

Erkennungsmerkmale

Gelbe Querbinde auf dem Hinterleib, das letzte Hinterleibssegment ist orangerot. Männchen haben zusätzlich auf dem Brustteil eine gelbe Querbinde und am Kopf gelben Pelz.

Gehört zu
Masse

Körperlänge: Königin: 15-17 mm; Arbeiterin: 11-13 mm; Männchen: 11-13 mm

Aktivitätszeit

Flugzeit: Königin: Mitte März-Mitte Mai; Arbeiterin: Anfang April-Ende Juli; Jung-Königinnen und Männchen: Juni-Ende Juli

Lebensraum

Lichte Wälder, Wiesen, Parks und Gärten; Kulturfolger.

Mensch & Tier

Fördermassnahmen

Die Wiesenhummel besucht ein breites Spektrum an Blütenpflanzen. Pflanzen Sie deshalb verschiedene, einheimische Blütenpflanzen, welche zu unterschiedlichen Zeiten im Jahr Blüten tragen.

Die Wiesenhummel gehört zu den kleineren Hummelarten.
Der Kriechende Günsel ist als frühblühende Pflanze bei Hummeln sehr beliebt.

Beobachtungstipps

Die Wiesenhummel ist von Frühling bis Sommer auf vielen Blüten in Wiesen, Parkanlagen, Gärten und lichten Wäldern anzutreffen.

Die Wiesenhummel nistet oberirdisch. Ein- und ausfliegende Arbeiterinnen können beim Ausfliegen aus Mauerritzen, unter Grasbüscheln, Hecken oder Vogelnistkästen entdeckt werden.

Das Männchen der Wiesenhummel hat auf dem vorderen Teil des Hinterleibs immer eine gelbe Binde und der vordere Körperteil hat einen besonders großen Gelbanteil.
Das Weibchen der Wiesenhummel hat einen gelben Strich am vorderen Brustteil (nahe des Kopfs), manchmal hat sie einen weiteren gelben Strich im vorderen Bereich des Hinterleibs und in der Regel ein oranges Hinterleibsende.

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