Seidenbiene
Colletes similis

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Rainfarn Seidenbiene beim Polen sammeln einer Rainfarnblüte
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Solitäre Art. Steht in der Schweiz auf der Roten Liste. Das Nest wird in vegetationsfreien Steilwänden, Abbruchkanten oder in vegetations-freien oder -armen Stellen auf ebenen oder schwach geneigten Flächen angelegt.

Besucht ausschliesslich Korbblütler, besonders Rainfarn (Tanacetum vulgare), aber auch weitere Arten wie Schafgarbe oder Geruchlose Kamille.

Erkennungsmerkmale

Dichte Behaarung besonders an Kopf und Brustteil; Beinsammler. Kann im Feld nicht von verwandten Seidenbienen unterschieden werden.

Gehört zu
Masse

Körperlänge 8-10 mm

Ähnliche Arten

Die Rainfarn-Seidenbiene (Colletes similis) kann im Feld nicht von anderen Seidenbienen (Colletes) unterschieden werden

Aktivitätszeit

Juni-September

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Fördermassnahmen

Diese gefährdete Art braucht vegetationsarme Landschaftselemente für ihre Bodennistplätze. Grossflächig kann das Freihalten von Trockenhängen und Abbruchkanten in lückigen Wiesen mit extensiver Schafbeweidung zustande kommen. Im eigenen Garten schaffen Ruderalflächen (Rohbodenfläche) auch im kleinen Rahmen wichtige Nistplätze und ermöglichen eine Lebensgrundlage für die Hauptnahrungsquelle (Rainfarn) der Wildbiene.

Abbruchkanten bilden Nistplätze für bodennistende WIldbienen.
Extensive Schafbeweidung kann auch offene Stellen in der Weide ermöglichen die gewissen bodennistende Wildbienen als Nistplatz annehmen können.
Beobachtungstipps

Die Rainfarn-Seidenbiene liebt, wie ihr Name sagt, liebt Rainfarn (Tanacetum vulgare) und zudem Schafgarbe (Achillea) und kann besonders gut auf diesen Pflanzen beobachtet werden.

Der Rainfarn kann gut in sonnige Stellen wie einem Staudenbeet oder auch im Steinigarten gepflanzt werden. Sie können 80 cm hoch werden und die gelben Blüten blühen zwischen Juli-September.
Eine Nahaufnahme der Rainfarnblüten.
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