Sie sind klein, flink, und man bekommt sie nur selten zu Gesicht. Die Rede ist vom Wiesel, dem kleinsten Raubtier der Schweiz. Haben Sie kürzlich ein Hermelin oder ein Mauswiesel gesehen? Melden Sie Ihre Wiesel-Beobachtung! Obwohl sie selten zu sehen sind, wurden im Kanton Zug in den letzten Jahren bereits 315 Sichtungen gemeldet. Hermelin und Mauswiesel kommen also noch vor, ihre Bestände nehmen jedoch schweizweit ab. Um mehr über ihr Vorkommen zu erfahren, ist der WWF auf Ihre Mithilfe angewiesen. Bitte melden Sie jede (auch ältere) Beobachtung auf wildenachbarn.ch/melden und helfen Sie mit, die Wiesel zu schützen. Jede Meldung zählt! © Carlo Monigatti / wildenachbarn.ch © Carlo Monigatti / wildenachbarn.ch Flächen für Fördermassnahmen gesucht Um die Lebensräume der natürlichen Feinde von Wühlmäusen zu verbessern, unterstützt der WWF Zentralschweiz Landwirt:innen und Privatpersonen in den Kantonen Nidwalden, Obwalden und Zug finanziell und durch Freiwilligeneinsätze. Im Rahmen des Förderprogramms können Heckenpflanzungen, Natursteinmauern sowie Stein- und Asthaufen erstellt und finanziell entschädigt werden. Mehr Informationen finden Sie auf: wwf-zentral.ch/wiesel. © Denis Magnin / wildenachbarn.ch Hermelin schaut aus Steinhaufen hervor © Adrian Dietrich / swild.ch Hecken sind wichtige Verbindungselemente im Lebensraum von Hermelinen. © Samuel Betschart / wildenachbarn.ch Das kleinere Mauswiesel hat einen braunen Schwanz ohne schwarze Schwanzspitze.