Montag, 30. März 2026 Das Projekt StadtWildTiere St.Gallen blickt auf ein Jahrzehnt erfolgreicher Citizen-Science-Projekte rund um Wildtiere im urbanen Raum zurück. Seit Beginn hat das Projekt die Bevölkerung für die Vielfalt der Stadtnatur sensibilisiert und wertvolle Daten zur Verbreitung von Wildtieren gesammelt. Im Jahr 2026 liegt der Schwerpunkt auf tierischen Jägern wie Fuchs, Dachs und Co. Das Projekt StadtWildTiere St.Gallen blickt auf ein Jahrzehnt erfolgreicher Citizen-Science-Projekte rund um Wildtiere im urbanen Raum zurück. Seit Beginn hat das Projekt die Bevölkerung für die Vielfalt der Stadtnatur sensibilisiert und wertvolle Daten zur Verbreitung von Wildtieren gesammelt. Im Jahr 2026 liegt der Schwerpunkt auf tierischen Jägern wie Fuchs, Dachs und Co. Schwerpunkt 2026 und 2027: Tierische Jäger in der Stadt Kleine und mittelgrosse Raubtiere wie Fuchs, Dachs, Steinmarder und Iltis haben in den vergangenen 40 Jahren zunehmend städtische Gebiete erobert. Dass diese Wildtiere heute mitten in unserer Nachbarschaft leben, beeindruckt und fasziniert viele Menschen. Gleichzeitig kann ihre Präsenz auch Herausforderungen mit sich bringen, etwa durch Schäden in Gärten und Parkanlagen, mögliche Krankheitsübertragungen oder gerissene Heimtiere. Weiter kann auch das Füttern von Wildtieren zu Problemen führen. Für ein möglichst konfliktarmes Zusammenleben braucht es Information, Verständnis, Toleranz und klare Verhaltensregeln.Vor diesem Hintergrund startet StadtWildTiere St.Gallen im Jahr 2026 ein zweijähriges Projekt zum Monitoring städtischer Raubtiere. Ziel ist es, die Bestände von Dachs, Fuchs, Steinmarder, Baummarder und Iltis zu erfassen und ihre Populationsentwicklung besser zu verstehen. Mitforschende gesucht Mithilfe von Wildtierkameras und der Unterstützung von Freiwilligen werden an rund 30 über das gesamte Stadtgebiet verteilten Standorten Daten zu den tierischen Jägern gesammelt. Die Auswertung erfolgt mit moderner Technik und wissenschaftlichen Methoden, um Populationstrends sichtbar zu machen und Krankheiten frühzeitig erkennen zu können. Begleitend informiert und berät das Projekt: Ein Stand am Ökomarkt, ein Vortrag im Naturmuseum sowie die Meldeplattform und sozialen Medien bieten Spannendes zu den verschiedenen Tierarten und zum Umgang mit ihnen. Im Jahr 2026 liegt der Fokus auf den tierischen Jägern Dachs, Fuchs und Marder, im Jahr 2027 wird der Iltis im Zentrum stehen. Interessierte, die gerne mitforschen, können sich auf der Aktionsseite der Meldeplattform stgallen.stadtwildtiere.ch für den Informationsanlass vom 21. April um 18.30 Uhr im Naturmuseum anmelden. StadtWildTiere St.Gallen für Wildtiere im Siedlungsraum Die Melde- und Informationsplattform «StadtWildTiere» ist ein schweizweites Projekt. In St.Gallen wird das Projekt im Rahmen von «Natur findet Stadt» von der Stadt St.Gallen, vom WWF St.Gallen, von Pro Natura St.Gallen-Appenzell, dem Naturmuseum St.Gallen, vom Naturschutzverein St.Gallen und Umgebung sowie von der Ortsbürgergemeinde St.Gallen getragen. Links Informationen zur Aktion 2026: "Tierische Jäger in der Stadt" Anmeldung: Informationsanlass 21. April 2026 Rückfragen Karin Hungerbühler, Umwelt und Energie Stadt St.Gallen,Telefon +41 71 224 56 90, karin.hungerbuehler@stadt.sg.ch Sandra Gloor, Geschäftsstelle StadtWildTiere, Verein StadtNatur, Tel. +41 79 749 20 21, sandra.gloor@stadtwildtiere.ch Bilder Die nachfolgenden Bilder stehen für den Gebrauch im Zusammenhang mit der Medienmitteilung bei korrekter Zitierung der Bildautoren kostenfrei zur Verfügung. Ein Fuchs in Bruggwisen. © ce-création / stadtwildtiere.ch Ein Jungfuchs in der Nähe von Wittenbach. © Christian Hackamp / stadtwildtiere.ch Jungfüchse kommen im März und April zur Welt und sind ab Mai ausserhalb des Baus unterwegs. © Christian Hackamp / stadtwildtiere.ch Steinmarder in einem St.Galler Garten. © Lisa Hans / stadtwildtiere.ch Dachse sind sehr sozial und leben in Familiengruppen. © Stefan Wassmer / stadtwildtiere.ch Ein Dachs durchstöbert eine Wiese in Langgass. © Daniel Huber Ein Dachs durchquert einen Garten in St.Gallen © Lisa Hans / stadtwildtiere.ch